Pure Freude - SVM-Frauen mit Coup gegen Potsdam

Nach dem Punktgewinn in Duisburg hatte sich Meppen auch gegen Potsdam einiges vorgenommen. Wohlwissend, dass der Tabellenvierte der vergangenen Spielzeit dem SVM im Vergleich zum MSV noch einmal mehr abverlangen würde. Aber auch das Verlangen nach dem ersten eigenen und damit wiederum historischen Bundesligatreffer war der Heimelf anzumerken. Entsprechend mutig agierte Meppen und hielt das Spiel in der ersten Hälfte offen. Turbine-Coach Sofian Chahed anerkannte in der späteren Pressekonferenz einen „mutigen Aufsteiger“, der den Gästen insbesondere auch in den Zweikämpfen stark zusetzte.


Bis zum ersten Treffer mussten die 500 Zuschauer bis zur 47. Minute warten. Sarah Schulte mit Ballgewinn und starker Einzelleistung auf Maike Berentzen, die Gästetorfrau Vanessa Fischer im 1-gegen-1 überwand und den vielumjubelten Führungstreffer besorgte. Mehr noch vermochte Meppen in der 65. durch Neuzugang Agnieszka Winczo gar auf 2-0 zu erhöhen. Die Freude und Hoffnung auf eine Sensation keimte jedoch nur kurz auf, Potsdam erzielte postwendend den 1-2 Anschluss und in der 70. Minute den Ausgleich. Die Gäste erhöhten noch einmal den Druck, aber Meppen blieb gefährlich. Das Pendel hätte in dieser Phase zu beiden Seiten noch einmal ausschlagen können, am Ende blieb es beim 2-2.


Für den SVM ein unerwarteter Erfolg, der aber insbesondere dem Team aufgezeigt haben dürfte, dass sie mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Mut und Einsatzbereitschaft vieles erreichen können. Erreichen will man am kommenden Wochenende auch die 2. Runde des DFB-Pokal der Frauen. In der Auftaktrunde gilt es dafür Grün-Weiß Neukölln zu bezwingen.

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