Ein Heimsieg soll her!


Der SV Meppen empfängt am heutigen Freitagabend (01. April, 19 Uhr) in der heimischen Hänsch-Arena den SV Wehen Wiesbaden.


Unsere Personalsorgen haben sich etwas verringert, die Lage bleibt aber dennoch angespannt. Wegen der Ausfälle von Erik Domaschke und Matthis Harsman steht rund zehn Monate nach seiner Hüft-Operation Keeper Constantin Frommann vor seiner Drittligapremiere für unser Team.


In dieser Woche wurden beim SV Meppen die ersten Weichen für die Zukunft gestellt. Cheftrainer Rico Schmitt hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. SVM-Sportvorstand Heiner Beckmann freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: „Wir sind sehr glücklich, dass wir seinen Vertrag verlängern konnten. Rico hat bewiesen, dass er mit seiner Kompetenz und seinem sehr engagierten Arbeiten perfekt als Cheftrainer zum SVM passt.“


Der SV Meppen und Co-Trainer Mario Neumann gehen nach Ablauf dieser Saison getrennte Wege. Der zum Ende der Spielzeit auslaufende Vertrag des 55-jährigen wurde nicht verlängert. Mario Neumann gehörte seit 2015 zum Trainerteam des SVM. Als Co-Trainer gelang ihm mit Cheftrainer Christian Neidhart in der Saison 2016/17 der Aufstieg in die 3. Liga. Nach dem Weggang von Christian Neidhart blieb Mario Co-Trainer neben Torsten Frings. In dieser Funktion blieb er auch, als Rico Schmitt neuer Cheftrainer des SV Meppen wurde.  


SVM-Sportvorstand Heiner Beckmann: „Es ist eine Entscheidung, die wir uns nicht leicht gemacht haben. Wir sind Mario für seine geleistete Arbeit der vergangenen Jahre sehr dankbar. Mario Neumann hat einen hohen Anteil an der erfolgreichen sportlichen Entwicklung des SVM. Es gibt bei solchen Entscheidungen selten den richtigen Zeitpunkt. Nach der Festlegung, mit Rico Schmitt als Cheftrainer weiterzumachen, haben wir in enger Abstimmung uns nun dennoch entschieden, die Weichen im Staff neu zu stellen. Es ist eine schwierige, aber bewusste Entscheidung für die sportliche Zukunft des SVM. Wir wünschen Mario privat wie beruflich nur das Beste.“


Vor der Länderspielpause holte der SV Meppen beim Spitzenreiter 1. FC Magdeburg ein 0:0-Unentschieden. Es war eine leidenschaftlich geführte Partie mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung. Verletzungs- und coronabedingt arg geschwächt, aber ganz stark!


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt nach dem Spiel in der Pressekonferenz: „Für uns ein besonderer Moment. Das erste Mal in dieser Saison 0:0 gespielt, dann in so einer Konstellation und das in Magdeburg, bei der stärksten Mannschaft der Liga. Die letzten Tage sind schon sehr hart gewesen. Wenn man dann bewertet, wie die Mannschaft heute aufgetreten ist – Hochachtung! Wir haben das richtig gut gemacht. Ich bin sehr stolz, dass ich heute hier teilhaben durfte und es endlich wieder ein positives Ergebnis für uns ist."


Türkgücü München musste den Spielbetrieb einstellen. Daraus ergibt sich, dass alle bereits absolvierten Spiele des Vereins annulliert wurden. Für den SV Meppen bedeutet das aktuell den elften Tabellenplatz mit nun 39 Punkten. Im nächsten Spiel empfangen wir den SV Wehen Wiesbaden, der auf Rang acht mit 43 Punkten steht. Das Hinspiel in Wiesbaden konnten wir spektakulär mit 4:3 für uns entscheiden.

Am vergangenen Spieltag gewann Wiesbaden gegen Türkgücü (1:0), die Partie fällt jedoch aus der Wertung. Nachdem Wehen gegen Saarbrücken (1:0), Viktoria Berlin (2:0) und Dortmund II (3:2) erstmals drei Siege in Folge eingefahren hatte, gab es zuletzt zwei Niederlagen in Folge: 0:1 in letzter Sekunde gegen Würzburg und 1:2 bei Viktoria Köln. Laut SVWW-Cheftrainer Markus Kauczinski sei der SV Meppen „vielleicht die Überraschung der Saison.“ Als Stärken unserer Truppe nennt er die Fans im Rücken und die „aggressive Spielweise.“ Kauczinski mahnt an: „Die Chancen, die wir in der Vergangenheit oftmals liegenlassen haben, müssen besser genutzt werden, um dort zu gewinnen. Es wird wieder eine gute Leistung vonnöten sein.“ Dabei wird der Cheftrainer nicht auf Kapitän Mrowca und Taffertshofer zurückgreifen können, die gesperrt zuschauen müssen. Des Weiteren fehlen Boss (Aufbautraining), Nilsson (Hüftprobleme) und Rieble (Bänderverletzung).


Das kurzeitige Aussetzen des Mannschaftstrainings beim SVM wegen der angespannten Corona-Situation hat sich ausgezahlt. Die Infektionskette scheint zunächst unterbrochen. Nach der extremen Situation in Magdeburg und der Absage des NFV-Pokal-Halbfinals in Hildesheim entspannt sich die personelle Lage etwas.


Die Ausfallliste für SVM-Cheftrainer Rico Schmitt bleibt dennoch lang:

Es fehlen weiter Thilo Leugers (Reha nach Kreuzbandriss), Willi Evseev (Achillessehnenriss) sowie Keeper Erik Domaschke (Wadenbeinbruch/Sprunggelenk). Rotgesperrt nicht dabei sind René Guder und Florian Egerer. David Blacha wird wegen einer Knieblessur wohl nicht spielen können.Wegen anhaltender Quarantäne oder krankheitsbedingt nicht einsatzfähig sind aktuell Mike Feigenspan, Max Dombrowka, Marcus Piossek, Daniel Benke, Richard Sukuta-Pasu und Torwart Matthis Harsman. Rund zehn Monate nach seiner Hüft-Operation steht Keeper Constantin Frommann vor seiner Punktspielpremiere für unser Team. Seinen bisher einzigen Pflichteinsatz verzeichnete Conny im NFV-Pokal am 30. April 2021 gegen Atlas Delmenhorst (3:0).


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt am Freitagmittag: „Wehen Wiesbaden ist seit Jahren in der Liga ein sehr ambitionierter Gegner, dessen Ziel es immer sei, um den Aufstieg mitzuspielen. Unser Personalsorgen haben sich etwas verringert, die Lage bleibt aber dennoch schwierig. Wir konnten in den Partien gegen Duisburg und Spitzenreiter Magdeburg deutlich positive Akzente setzen. Jetzt soll mit großer Einsatzbereitschaft aber auch mit fußballerischer Kompetenz der erste Heimsieg des Jahres her! Wir wollen und müssen auch offensiv wieder deutlich mehr Akzente setzen.“