SVM unterstützt erneut Equal Pay Day


Der diesjährige Equal Pay Day (EPD) fällt auf Montag, den 07. März. Der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, macht auf den bestehenden Gender-Pay-Gap aufmerksam und wird in zahlreichen Ländern begangen. Der Aktionstag markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern.


Bereits im vergangenen Jahr hat der SV Meppen ein Zeichen gesetzt und das Emsländische Aktionsbündnis zum EPD unterstützt. Sowohl das Frauenteam als auch die Drittliga-Profis liefen am Spieltag mit einem Banner auf das Spielfeld. Die LED-Bande in der Hänsch-Arena zeigte grafisch das Statement.


Am Sonntag (06.März, 11 Uhr, Waldstadion Union Meppen, Versener Str. 69) traf das Frauen-Team des SV Meppen auf den FC Ingolstadt. Im Rahmen dieses Zweitliga-Spiels hat der SVM erneut symbolisch auf den Equal Pay Day 2022 aufmerksam gemacht. „Der SV Meppen unterstützt diese wichtige Aktion wieder sehr gern“, so SVM-Pressesprecher Thomas Kemper. „Wir haben bereits im vergangenen Jahr eine großartige Resonanz auf diese Aktion bekommen.“


Die Kooperation des SV Meppen und des Aktionsbündnisses im Emsland hatte selbst in Berlin Aufmerksamkeit erregt. Bei einem bundesweiten Netzwerktreffen von Business and Professional Women e.V., die den Equal Pay nach Deutschland geholt haben, durften die emsländischen Beteiligten ihre Aktion vorstellen.


„Wie in der Digitalwirtschaft und der IT-Branche, die in diesem Jahr im Fokus der EPD-Aktionen steht, gibt es auch im Fußball immer noch ein Ungleichgewicht zu Ungunsten der Frauen. Es bleibt also wichtig darauf hinzuweisen, dass zahlreiche Lebens- und Arbeitsbereiche betroffen sind. Wir müssen da dicke Bretter bohren, darum begrüßen wir diesen erneuten Einsatz des SV Meppen sehr“, betont Marlies Kohne, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Emsland, im Namen des Aktionsbündnisses des EPD, das in diesem Jahr in Kooperation mit der Ems-Achst e.V. eine digitale Veranstaltung durchführt.


Auch wenn sich der sogenannte Gender Pay Gap in den vergangenen Jahren verringert hat, bildet Deutschland sowohl im europäischen als auch im internationalen Vergleich eines der Schlusslichter in Sachen gerechte Bezahlung zwischen den Geschlechtern.  


Der „Tag für gleiche Bezahlung“ hat seinen Ursprung in den USA. Und auch hier gibt es Fortschritte: Die US-Fußballnationalmannschaft der Frauen um Weltmeisterin Megan Rapinoe ist wesentlich erfolgreicher als die der Männer. Trotzdem wurde sie bedeutend schlechter bezahlt – bis jetzt U.S. Soccer bekannt gab, dass der seit 2019 schwelende Streit beigelegt sei. Die Einnahmelücke zwischen Spielerinnen und Spielern ist somit geschlossen, auch Turnierprämien zum Beispiel für die WM werden angeglichen. „Ein Vorbild und Ziel, dass es auch in Deutschland umzusetzen gilt“, sagt Kohne.

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