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SV Meppen plant optimale Vorbereitung an der Türkischen Riviera



Unter besten Bedingungen will sich der SV Meppen optimal auf das Restprogramm der Regionalliga Nord vorbereiten. Der Tabellen-Fünfte bezieht vom 14. bis 21. Januar ein Trainingslager an der türkischen Riviera in Manavgat. Damit geht ein Wunsch von Trainer Adrian Alipour in Erfüllung. „Ich freue mich drauf.“


Der 45-Jährige weiß, wie wichtig ein Trainingslager für den spielerischen Feinschliff, aber auch für das Zusammenhörigkeitsgefühl der Mannschaft ist. Alipour bezieht bereits zum sechsten Mal Quartier in der Türkei. „Ich habe immer perfekte Bedingungen vorgefunden“, stellt er fest. Die Plätze seien gut gewesen. Genau wie das Wetter. Aktuell liegen die Temperaturen bei 16 bis 18 Grad, also deutlich höher als im Emsland, wo viele Plätze unbespielbar sind.


Im Kamelya Collection Selin Hotel, das mit fünf Sternen ausgezeichnet ist, erwartet Alipour top Möglichkeiten. Direkt an der Unterkunft und unmittelbar am Strand liegen drei hoteleigene Rasenplätze. Zudem stehen eine Multifunktionshalle, ein Fitnesscenter und ein großer Spa-Bereich zur Verfügung. Ermöglicht wird das Trainingslager durch die finanzielle Unterstützung einiger Partner des SV Meppen. „Es ist super, dass es doch noch geklappt hat“, sagt Teammanager Marcel Gebers, der selbst einige Trainingslager mitgemacht hat.

Der SVM macht sich am Sonntag mit einem Tross von knapp 40 Personen auf den Weg in die Türkei. Der Flieger startet um 10.05 Uhr von Bremen aus Richtung Antalya. Von der Stadt mit rund 2,6 Millionen Einwohnern geht es rund 55 Kilometer weiter zum Hotel in Colakli, das zur Stadt Manavgat gehört. Am 21. Januar treten die Meppener die Rückreise an. Bereits um 7.15 Uhr ist der Abflug in Antalya geplant.


Die Spieler erwartet eine intensive Vorbereitung auf die noch ausstehenden 18 Partien in der Regionalliga Nord sowie das Niedersachsen-Pokalfinale. Auf dem Programm von Alipour stehen Einheiten mit taktischen Elementen. Seine Spielidee soll weiter verfeinert werden. Spielzüge werden einstudiert. Dabei geht es viel um Ballbesitz, aber auch um gezielte Aufgaben in den Bereichen Offensive und Defensive. Generell soll die Mannschaft weiter vom Tor weg verteidigen, kompakter stehen.


Verletzte Spieler reisen nicht mit in die Türkei. Tobias Mißner (Mittelfußbruch) in Dortmund und Fynn Seidel (Kreuzbandriss) in München hätten eine perfekte Betreuung durch Spezialisten. Daran will der Coach nichts ändern, „damit die Jungs schneller zurückkommen. Es geht darum, Zeit zu gewinnen.“ Das gilt auch für Bruno Soares (Knie-Operation) und Lukas Eixler (Schulter-Operation). Sie setzen ihre Reha fort, arbeiten mit Athletiktrainer Lars Edel vom Kooperationspartner Sportwerk Ochtrup, „damit sie am ersten Trainingstag nach der Rückkehr aus der Türkei wieder dabei sind“. Zudem fällt Tjark Reinert verletzt aus.


Im Trainingslager dabei sind Oliver Holthaus aus der U23 sowie zwei junge Talente aus der U19: Malte und Lasse Zumdieck. „Das sind Perspektivspieler. Wir können uns vorstellen, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen“, erklärt Alipour und stellt klar: „Das sind keine Geschenke für A-Jugendliche.“


In der Türkei bestreitet der SV Meppen einen Tag vor der Abreise auch ein Spiel. Gegner ist am Samstag, 20. Januar, um 15 Uhr (Ortszeit/13 Uhr hiesiger Zeit) in Belek der West-Regionalligist Wuppertaler SV. „Ein Test gegen sehr gute Jungs“, weiß Alipour, der einige alte Bekannte trifft. Er hat den WSV in der Saison 2018/19 trainiert. Der heutige Sportliche Leiter Gaetano Manno „war damals mein Kapitän“.

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