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Spektakel in der Hänsch-Arena!


Der SVM konnte am heutigen Sonntag in der heimischen Hänsch-Arean gegen den favorisierten SV Waldhof Mannheim ein furioses 6:2 (3:1) erzielen. Mann des Tages war dabei Samuel Abifade mit drei Treffern. Nach einer kalten Dusche zu Anfang führte der Gast bereits nach nicht mal 60 Sekunden mit 1:0. Das wirkte aber wie ein Wachmacher für unsere Mannschaft. Danach brannte der SVM ein Offensivfeuerwerk ab.


SVM-Cheftrainer Stefan Krämer veränderte seine Startformation im Vergleich zum Spiel gegen 1860 München zweimal: Morgan Faßbender und Marcus Piossek begannen für Mike Feigenspan und Ole Käuper.


Eine besondere Partie war es heute für Waldhof-Coach Christian Neidhardt, denn er kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück. Sieben Jahre war der 53-Jährige als Trainer beim SVM aktiv (2013 bis 2020). Christian Neidhart führte den SVM aus der Regionalliga Nord in die dritte Liga. Von den 6533 Zuschauern wurde Christian mit viel Applaus begrüßt.

Der Ball lief erst eine Minute: Mannheims Wagner hob den Ball auf Martinovic, der völlig frei im Sechzehner auftauchte. Aus der Drehung versenkt er das Leder rechts unten zum 0:1. Scheinbar hatte unsere Mannschaft auf Abseits spekuliert. Ganz kalte Dusche bei hochsommerlichen Temperaturen in der Hänsch-Arena. Erste Gelegenheit für den SVM in Minute fünf: Samuel Abifade schoss von der Strafraumgrenze nach scharfer Hereingabe – der Ball ging über den Mannheimer Kasten.

Nach schönem Pass von Morgan Faßbender setzte sich Samuel Abifade über links mit viel Tempo klasse durch; ließ dabei alle Mannheimer Verteidiger stehen und traf unten links zum 1:1-Ausgleich (23.). Richtig starke Szene!


Unser Team versuchte es mehrfach mit schnellen Kontern – das sah gut aus. Dann in der 38. Minute wieder der großartig aufspielende Samuel Abifade: Nach Pass von Max Dombrowka zog er aus 16 Metern ab und traf wieder sehenswert zur 2:1-Führung für den SV Meppen (38.). Nach einem strittigen Zweikampf musste David Blacha verletzungsbedingt runter. Für ihn kam Ole Käuper in die Partie (45.). Nicht mal 30 Sekunden nach seiner Einwechslung direkt sein Tor zum 3:1: Nach einer Standardsituation kam der Ball zu Marvin Pourié, der im Strafraum clever zu Käuper ablegte, der mit einem satten Schuss vom Elfmeterpunkt in den rechten Winkel traf (45+4). So ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine. Riesen-Euphorie in der Hänsch-Arena!


Kurz nach der Pause die große Gelegenheit auf das 4:1: Ole Käuper legte den Ball raus auf Max Dombrowka, der auf der linken Seite viel Platz hatte und in die Mitte flankte. Marvin Pourié kam zum Kopfball, aber Glanzparade vom Mannheimer Schlussmann (48.), der zur Ecke abwehrte. Dann die Chance auf der anderen Seite: Dominik Martinovic lief alleine auf Jonas Kersken zu, der aber wunderbar parierte und das Tor verhinderte (58.).

Anschließend dann endlich das 4:1 für unsere Mannschaft, und erneut der überragende Samuel Abifade: Max Dombrowka kam in der Mitte an den Ball, spielte auf den einlaufenden Abifade, der den Ball auf seinen schwächeren Rechten legte und aus knapp 16 Metern trocken ins lange Eck verwandelte (61.). Sein dritter Treffer am heutigen Tag! Kurz danach dann die Chance auf seinen Viererpack! Ein Mannheimer Klärungsversuch landete bei unserer Nummer 19, doch diesmal fand sein Abschluss nicht das Tor.


Es ging drunter und drüber in der zweiten Hälfte. Unsere Mannschaft fackelte ein Offensivfeuerwerk ab. Nach einem Freistoß fiel fast das 5:1: Pepic mit einer starken Hereingabe aus dem Halbfeld, wo Marvin Pourie nur haarscharf verpasste (78.). Anschließend dann doch der Anschlusstreffer für die Gäste: Baris Ekinciers’s Flanke von links fand keinen Abnehmer in der Mitte. Der Ball rutschte durch den Strafraum ins rechte Eck. 4:2 (84.).


Jeder dachte, es ging mit dem 4:2 in die Kabine! Doch dann kam kurz vor Schluss noch der Doppelschlag für unseren SVM: Eine Vier-Gegen-Eins-Situation spielte die Mannschaft klasse aus. Chris Hemlein legte quer auf Marvin Pourié, der nochmal auf den mitgelaufenen Sascha Risch passte. Dieser konnte dann ins leere Tor einschieben (90.+2.). Danach machte unser SVM noch das halbe Dutzend voll! Der eingewechselte Marius Kleinsorge traf nach starker Vorarbeit von Chris Hemlein (90.+4.); sein Debüt-Tor nach seiner Rückkehr ins Emsland. Somit lautete der Endstand 6:2! Was für ein Spiel in der Hänsch-Arena! Der Jubel in der Hänsch-Arena kannte keine Grenzen!


SVM-Cheftrainer Stefan Krämer nach dem Spiel: „Wir haben am Dienstag 4:0 in München verloren und wenn du dann nach einer Minute 1:0 zurückliegst, dann macht das ja normalerweise was mit der Mannschaft. Aber da muss ich der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Das ist das Gefühl, was sich bei mir entwickelt hat, dass wir auf dem Weg sind, eine richtige Mannschaft zu werden und dass sich dieses Ereignis nicht total aus der Bahn wirft, sondern dass du dich zweimal schüttelst und versuchst Fußball zu spielen. Dass wir dann die Chancen so nutzen, die wir bekommen haben, ist natürlich Qualität und Glück. Für uns überragend wichtig war natürlich das Tor kurz vor der Halbzeit. In Hälfte zwei hatte ich das Gefühl, dass wir wenig zulassen, gut stehen und eher das Gefühl hatte, dass wir das vierte Tor machen. Das konnten wir glücklicherweise auch erzielen. Als das 4:2 gefallen ist, musst du hellwach sein, die Jungs sind bisschen müde und die ein oder andere Nachlässigkeit kommt hinzu. Das war mit dem 5:2 natürlich gegessen. Ich glaube, dass wir unter dem Strich ein richtig gutes, vernünftiges Heimspiel gemacht haben und dass wir verdient gewonnen haben. Ich glaube aber nicht, dass es ein Vier-Tore-Unterschied war. Mit sieben Punkten aus vier Spielen können wir extrem gut leben. Samuel hat heute natürlich seine Leistung mit seinen Abschlüssen gekrönt. Das ist für uns ein Top-Transfer! Das ist schon ein Spieler, wenn der gesund bleibt und weiter so zuhört, wie er jetzt zuhört, und so gierig bleibt, dann wird er seinen Weg machen.“

Tore:

0:1 Martinovic (1.) 1:1 Abifade (23.) 2:1 Abifade (38.) 3:1 Käuper (45. +4) 4:1 Abifade (61.) 4:2 Ekincier (84.) 5:2 Risch (90. +1) 6:2 Kleinsorge (90. +3)

SV Meppen: Kersken - Ballmert, Puttkammer, Fedl, Dombrowka - Blacha (45.+3 Käuper) - Faßbender (80. Kleinsorge), Piossek (59. Risch), M. Pepic (80. Hemlein), Abifade (80. Mazagg) - Pourié

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