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Niederlage zum Auftakt


Im ersten Spiel der neuen Saison verliert der SV Meppen beim Halleschen FC mit 1:3. Luka Tankulic hatte unser Team per Elfmeter in Führung gebracht. Doch Halle drehte stark auf. Unser Team war mehrfach nah an den Anschlusstreffern dran.


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt begann in der Startelf mit drei Neuzugängen: Ole Käuper, Max Dombrowka und David Blacha. Für den verletzten Thilo Leugers führte Luka Tankulic unser Team als Kapitän auf das Spielfeld. Beim Aufwärmen trugen unsere Spieler Shirts mit Thilos Bild und dem Schriftzug Capitano und der Nummer 8. Gut hundert SVM-Anhänger waren nach Halle gereist und begrüßten die Mannschaft euphorisch. Im Leuna-Chemie-Stadion waren 5037 Zuschauer. 7500 waren von den Behörden zugelassen worden. Das entspricht 50 Prozent der Gesamtkapazität. Endlich wieder Stadionatmosphäre.


Die ersten 15 Minuten verliefen auf Augenhöhe. Beide Teams agierten mutig offensiv. Klarer Elfmeter in detr 16. Minute. Nach Konter kam der Ball von Florian Egerer zu Chris Hemlein, der von HFC-Verteidiger Sternberg gefoult wurde. Luka Tankulic verwandelte sicher rechts unten zur 1:0-Führung für den SVM. Doch Halle antwortetet wenig später: Über links setzte sich der HFC durch und Rivereo passte von der Grundlinie auf den freistehenden Herzog, der aus zehn Metern direkt abzog und zum 1:1-Ausgleich traf (27.) Keeper Erik Domaschke hatte keine Abwehrchance.


Riesenchance zur erneuten Führung für den SVM nach einer halben Stunde: Nach Flanke von Max Dombrowka von links kam die Kugel an den zweiten Pfosten zu Florian Egerer, der ebenfalls direkt abzog. HFC-Torwart Schreiber konnte nur abklatschen lassen, doch René Guders Schuss wird noch gerade so von einem Halleschen Verteidiger geklärt. Das war knapp! Doch dann war der Gastgeber mit Terrence Boyd zur Stelle: Einen straken Pass von Zimmerscheid konnte der HFC-Angreifer in Torjägermanier in die Maschen zum 1:2 spitzeln (39.). Und Halle erhöhte weiter den Druck. In der 44. Minute erhöhte Jonas Nietfeld zum 1:3. Nach Freistoß kam der Ball punktgenau in den Strafraum wo Nietfeld verwandelt (44.) So ging es in die Halbzeitpause.


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt wechselte. Für Ole Käuper kam Stürmer Serhat Koruk in die Partie. Die mitgereisten SVM-Fans feuerten unser Team an. Die Stimmung im Stadion war klasse. Dann fast der Anschlusstreffer: Jeron Al-Hazaimeh stieg hoch, doch seinen starken Kopfball konnte Kreuzer noch abwehren (55.) Und es ging weiter: Chris Hemlein überwand mit einem gekonnten Lupfer Halles Keeper, doch hier klärte Verteidiger Reddemann in letzter Sekunde mit einer Grätsche (57.).


Weitere Wechsel beim SVM: Valdet Rama und Beyhan Ametov kamen für Florian Egerer und René Guder (66.). Morgan Fassbender und Tobias Dombrowa ersetzten Chris Hemlein und Luka Tankulic (78.). Unser Team kämpfte und drängte auf den wichtigen Anschlusstreffer. Valdet Rama zog aus gut 16 Metern ab, der Ball ging aber deutlich drüber (81.). Am Ende blieb es beim 1:3. Schade, es war mehr drin.


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt: „Glückwunsch an den HFC. Das war eine abgezockte Leistung in den entscheidenden Momenten. Trotzdem Kompliment an meine Mannschaft, dass wir bis zuletzt versucht haben, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Wie waren zwischendurch auch immer drauf und dran aus dem 0:1 auch immer wieder das 2:2 zu machen. Zur Halbzeit haben wir dann einmal gewechselt und wollten das Spiel in die Hälfte von Halle verlagern, was uns weitestgehend gelungen ist, aber Halle hat ihre Qualität im Umschaltspiel, in der vordersten Reihe und da mussten wir immer wieder aufpassen. Unterm Strich hat Halle verdient gewonnen. Wir arbeiten weiter hart und möchten es kommende Woche gegen Kaiserslautern besser machen. Vor allem unsere Chancen nutzen und in der Defensive besser stehen.“


Aufstellungen:


Halle: Schreiber - Sternberg, Reddemann, Nietfeld, Kreuer - Herzog (62' Shcherbakovski), Derstoff (74' Guttau), Samsung, Zimmerschied, Tisch-Rivero (84' Eilers) - Boyd


SVM: Domaschke - Ballmert, Bünning, Al-Hazaimeh, Dombrowka - Egerer (68' Ametov), Blacha, Käuper (46' Koruk), Guder (68' Rama), Hemlein (78' Dombrowa) - Tankulic (78' Faßbender)

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