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Erfahrene Kapitänin der U20 bekommt Chance in der 2. Bundesliga


„Ich freue mich sehr“, sagt Lara Hohm. Die 26-jährige vielseitige Fußballerin bekommt beim SV Meppen die Chance, in der 2. Bundesliga zu spielen. Empfohlen hat sie sich als Kapitänin und Leistungsträgerin der U20.

 

Hohm spielt seit einem Jahr im Regionalligateam des SVM. „Lara hat großes Potenzial. Sie hatte andere Anfragen aus der 2. Liga, hat sich aber für uns entschieden“, erklärt die Sportliche Leiterin Maria Reisinger. Trainer Thomas Pfannkuch verweist auf die Qualität der dritthöchsten Liga, in der Hohm Stammspielerin war.

 

Zweitliga-Luft hat die Fußballerin schon vor zehn Jahren geschnuppert. Über Borussia Emsdetten und Heike Rheine wechselte sie zum FSV Gütersloh. Ohne einen Platz im Internat in Kaiserau wäre das nicht möglich gewesen. Mit den Bundesliga-B-Juniorinnen wurde sie 2013 nach einer 1:3-Niederlage gegen Bayern München deutsche Vizemeisterin. Für die Frauen des FSV kam sie zu drei Einsätzen in der 2. Bundesliga Nord. Ihre Premiere gab sie im Dezember 2014 ausgerechnet beim SV Meppen - und verlor 0:3.

 

Hohm wechselte zu Arminia Bielefeld in die Regionalliga, dann zur SG Lütgendortmund. Doch der Aufwand sei groß gewesen. Sie hatte eine Ausbildung als Krankenschwester begonnen. Hohm schloss sich 2017 Germania Hauenhorst an, spielte in der Regional- und Westfalenliga. Trainer war auch Ralf Spanier, der seit zwei Jahren für die Talentförderung beim SVM zuständig ist. „Ich wollte etwas Neues machen“, wechselte Hohm nach einem Probetraining in die emsländische Kreisstadt.

 

In der U20 sei sie der „alte Hase“ gewesen, schmunzelt Hohm. Sie habe viel Vertrauen bekommen. Die Aufgabe als Kapitänin „hat mich weitergebracht“.  Bei 21 Einsätzen erzielte Hohm fünf Tore, die meisten aus der zweiten Reihe. In der Regionalliga spielte sie meist zentral im Mittelfeld, aber auch die Abwehr liegt ihr. „Ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt.“ Der nächste Schritt in die eingleisige 2. Liga reizt. „Es freut mich sehr, dass ich die Chance in Meppen bekomme. Ich fühle mich hier wohl.“

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