Der SV Meppen gratuliert: Willi Eilers wird heute 75 Jahre

„Es war eine schöne Zeit beim SV Meppen“, sagt Willi Eilers. Der Mittelfeldspieler hat insgesamt 206 Punktspiele für die Blau-Weißen bestritten. Zu den Höhepunkten zählte der Aufstieg in die Regionalliga 1972. Eilers wird am heutigen Samstag 75 Jahre alt.
Zwischen 1971 und 1981 war Eilers mit einjähriger Unterbrechung für den SVM aktiv. Mit dem Fußballspielen begann er bei DJK SV Werpeloh. In seinem Geburtsort durchlief er sämtliche Jugendmannschaften. Als 18-Jähriger kam er zum SV Meppen, bei dem er zunächst in der zweiten Mannschaft auflief. Im November 1971 rückte der Mittelfeldspieler, der aber auch auf der linken Seite der Verteidigung aushelfen konnte, in den Blickpunkt: Beim Testspiel gegen Werder Bremen gefiel er mit seiner grandiosen Laufleistung. Dennoch siegte der Bundesligist vor 4500 Zuschauern im damaligen Hindenburgstadion beim gerade in die Landesliga abgestiegenen SVM durch Tore von Peter Dietrich und Herbert Laumen 2:0.
Obwohl sich vor der Saison 1971/72 gleich 14 Spieler beim SVM verabschiedet hatten und elf neue kamen, darunter der gebürtige Papenburger Torwart Fritz Stefens (Werder Bremen) und der pfeilschnelle niederländische Stürmer Harry de Vlugt, mischte das Team von Trainer Hermann Michel von Beginn an oben mit. Trotz einer Serie von fünf Niederlagen in der Rückrunde wurden die Emsländer mit fünf Punkten Rückstand auf den VfB Oldenburg Vizemeister und standen damit in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord.
Am sechsten und letzten Spieltag machte der SV Meppen mit dem 4:0-Heimsieg gegen den bis dahin führenden ASV Bergedorf 85 die sofortige Rückkehr in die Regionalliga perfekt. Vor 10.000 Zuschauern trafen Harry de Vlugt und Heinz Tappel jeweils zweimal.
1978 stieg Meppen als Vorletzter der Oberliga Nord wieder in die viertklassige Landesliga ab. Unter dem neuen Trainer Hans-Dieter Schmidt war der SVM in der folgenden Saison nicht zu stoppen und wurde bei nur drei Niederlagen mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Lüneburger SK Meister. Ohne den verletzten Eilers reichte es nach einem 3:1 im letzten Spiel der Aufstiegsrunde gegen Bergedorf 85 mit 6:6 Punkten zum zweiten Platz hinter dem MTV Gifhorn. Im Entscheidungsspiel der Gruppenzweiten gegen VfR Neumünster siegte der SVM 4:1 und kehrte zurück in die Oberliga.
1981 verabschiedete sich Eilers bei den Blau-Weißen. Der gelegentlich als „Hümmling-Netzer“ bezeichnete Spieler war noch für den VfL Ockenhausen sowie als Trainer für seinen Heimatverein Werpeloh, BW Lorup und den SV Eisten/Hüven aktiv.






