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Benefiztour der SVM-Fans nach Flensburg: Trotz Panne pünktlich

Das war Maßarbeit: Die neun SVM-Fans, die den SV Meppen auf dem Fahrrad zum Auswärtsspiel bei Weiche Flensburg begleitet haben, kamen gerade rechtzeitig zum Anpfiff im Manfred-Werner-Stadion an. Sie sammelten bisher 7500 Euro für den Kinderschutzbund in Lingen und sahen an der dänischen Grenze auch noch einen 1:0-Erfolg der emsländischen Regionalligisten.


Auf der rund 140 Kilometer langen dritten Etappe hatten Carsten Dohle, Martin Eixler, Frank Feldker, Leonard Gelze, Holger Kemmer, Martin Koopmann, Bernd Krieger, Friedhelm Lieftink und Andreas Schmidt keinen großen Zeitpuffer. Deswegen starteten sie in Elmshorn direkt nach dem früh angesetzten Frühstück. Da war auch Martin Eixler dabei, den Frau Anne und Tochter Christina in der Nacht nachgebracht hatten.


Schon nach fünf Kilometern war der Zeitplan hinfällig: Eine Reifenpanne mitten im Wald sorgte für eine Verzögerung. Aber die Emsländer schafften es noch früh genug ins Hotel und fuhren mit dem Taxi zum Stadion. Zunächst, erzählt Holger Kemmer, sollten sie wegen ihrer extra für die Benefiztour bedruckten Trikots mit SVM-Emblem als erkennbare Meppen-Fans keinen Zutritt zum gewünschten Teil im Stadion bekommen. Aber als sie erklärt hätten, dass sie per Rad angereist seien, „wussten alle schon Bescheid, wer wir sind“.


SVM-Geschäftsleiter Florian Egbers und der Sportliche Leiter David Vrzogic dankten den Radfahrern für ihr außergewöhnliches Engagement, Trainer Adrian Alipour ging zur kurzen Begrüßung an den Zaun. Er hatte bereits dazu aufgefordert, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. „Nach dem Spiel kam die ganze Mannschaft. Wir haben ein Foto gemacht am Bus“, sagt Kemmer, der sich über den Dreier riesig freute.


Nach dem Schlusspfiff machten die Emsländer ein kurzes Video mit dem Ex-Meppener René Guder. Der 29-Jährige wusste von der Benefiztour. Er konnte sich noch daran erinnern, dass Radler zu seinem letzten Spiel für den SVM beim Berliner AK am 14. Mai 2022 mit dem Fahrrad in die Hauptstadt gekommen waren. Damals sammelten sie rund 20.000 Euro für Waisenkinder. „Wir haben nach dem Spiel noch ein Foto gemacht.“


Am Samstag legten die Flensburg-Fahrer eine Ruhepause ein. Am Sonntag starten sie auf die zweiten Hälfte der insgesamt rund 820 Kilometer langen Tour. Für die Rückfahrt sind vier Etappen geplant. Dabei hoffen sie ihr Spenden-Ziel, einen fünstelligen Betrag für den Kinderschautzbund Lingen, zu erreichen. 7500 Euro hatten sie bis Freitagabend schon gesammelt. Das Spendenkonto: DE28 2802 0050 6002 201913, Holger Kemmer.

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