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4:3! Wahnsinn in Wiesbaden!


Der SV Meppen hat am heutigen Samstag das Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden mit 4:3 (2:1) gewonnen. Unser Team zeigte in einer spektakulären Partie viel Moral und eine starke Mannschaftsleistung.


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt änderte seine Startelf im Vergleich zur 2:3-Niederlage gegen Tabellenführer Magdeburg auf vier Positionen: Al-Hazaimeh, Egerer, Koruk und Hemlein begannen anstelle von Blacha (gelbgesperrt), Käuper (angeschlagen), Faßbender und Krüger. Zum ersten Mal war Stürmerneuverpflichtung Richard Sukuta-Pasu im Kader.


Der SVM begann sehr strukturiert und konzentriert; hatte in den ersten zehn Spielminuten mehr Ballbesitz als der Gastgeber. Erste echte Torchance dann allerdings in der 16. Spielminute für die Wiesbadener: Nach SVM-Ballverlust kam die Kugel auf Iredale, dessen Schuss Keeper Erik Domaschke herauseilend klären konnte. Der Druck der Wiesbadener nahm zu. Ein strammer Schuss von Jacobsen aus 20 Metern zwang Erik Domaschke wieder zu einer starken Parade (18.).


Echte Torchancen gab es für unser Team zunächst nicht. Nach einer halben Stunde entwickelte Wehen Wiesbaden mehr Gefahr in der Offensive. Ein Traumtor für Wiesbaden dann in der 31. Minute: Thiel zirkelte seinen Freistoß über die Mauer und den Ball an die Unterkante der Latte, von wo aus dieser hinter die Linie zum 0:1 fiel. Erik Domaschke hatte keine Chance zur Abwehr.


Erste Ecke dann für den SVM und prompt der Ausgleich zum 1:1. Luka Tankulic trat von links und Markus Ballmert traf am zweiten Pfosten per Kopf (36.). Vier Minuten später lief Lars Bünning in den Strafraum, wo ihn Fechner am Trikot hielt. Klare Entscheidung: Elfmeter. Serhat Koruk trat an und verwandelte sicher unten links zum 2:1 für unser Team (40.). Spiel gedreht - starke Reaktion unserer Mannschaft. So ging es in die Halbzeitpause.


Es waren keine drei Minuten im zweiten Durchgang gespielt: Serhat Koruk setzte bei einem von Wiesbaden abgewehrten Ball nach, brachte aus spitzem Winkel das Leder vors Tor wo Stanic den Ball unglücklich ins eigene Tor zum 3:1 für den SVM beförderte (48.). Wieder drei Minuten später: Der für Wiesbaden eingewechselte Hollerbach passte auf Lankford, der von links direkt den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielen konnte (51.). Es blieb offen und spannend.

In der 67. Minute musste Verteidiger Jeron Al-Hazaimeh angeschlagen das Feld verlassen. Für ihn kam Jonas Fedl in die Partie. Das Spiel blieb ausgeglichen. Beide Teams agierten weiter offensiv. SVM-Cheftrainer Rico Schmitt wechselte erneut. Für Chris Hemlein und Serhat Koruk kamen Lukas Krüger und Morgan Faßbender (74.). Der SVM spielte weiter offensiv, engagiert, selbstbewusst und eben auch erfolgreich. Mit dem 4:2 in der 78. Minute krönte Kapitän Luka Tankulic seine klasse Leistung. Dann das Debüt im SVM-Trikot für Angreifer Richard Sukuta Pasu: Trainer Rico Schmitt brachte den Neuzugang in der 85. Minute für René Guder. „Richy“ brachte sich gut in die Teamleistung ein; ein Tor gelang ihm noch nicht. Dafür schaffte Wehen Wiesbaden durch Lucas Brumme kurz vor dem Abpfiff den erneuten Anschlusstreffer zum 4:3-Endstand für den SVM. Was für ein starkes Spiel!


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt nach dem Spiel: „Wir sind überglücklich. Am Anfang hatten wir noch einige Probleme mit der Zuordnung. Wir haben aber nach dem Rückstand insgesamt ein starkes Comeback gezeigt. Es war ein typisches Drittligaspiel mit viel Leidenschaft und großartigen Highlights. Die Mannschaft hat heute wieder gezeigt, was in ihr steckt. Die Partie spricht für die Moral! Serhat hat heute sein Tor gemacht. Auch das freut mich besonders! Eiskalter Engel! Klasse! Insgesamt war es ein mutiger, sehr guter Auftritt. Kompliment!“


Tore:

1:0 Thiel (31.)

1:1 Ballmert (36.)

1:2 Koruk (40., Foulelfmeter)

1:3 Stanic (48., Eigentor)

2:3 Lankford (51.)

2:4 Tankulic (78.)

3:4 Brumme (90.)


Wehen Wiesbaden: Boss - Stanic, Mockenhaupt, Gürleyen (85. D. Kempe), Fechner - B. Jacobsen, E. Taffertshofer (69. Farouk) - Goppel, Thiel (85. Brumme), Lankford (69. Prokop) - Iredale (46. Hollerbach)


SV Meppen: Domaschke - Ballmert, Puttkammer, Al-Hazaimeh (67. Fedl), Bünning - Egerer, Dombrowka - Guder (86. Sukuta-Pasu), Tankulic (86. Ametov), Hemlein (75. Faßbender) - Koruk (75. L. Krüger)


Zuschauer: 1.962






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