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1:0 im Hit gegen Phönix „ein wahnsinniger Push“ vor dem Pokalfinale



Der SV Meppen hat seine Serie von vier sieglosen Spielen im Regionalliga-Schlager gegen Phönix Lübeck beendet. Vor 5664 Zuschauern in der Hänsch-Arena setzte sich der Gastgeber 1:0 (1:0) durch. Das Tor des Tages erzielte Mannschaftskapitän Willi Evseev per Strafstoß. Einen weiteren Elfmeter nutzte der SVM nicht.


Die Fans feierten die Meppener nach dem Schlusspfiff ausgelassen. Trainer Adrian Alipour machte seinem Team „einen Riesen-, Riesenkompliment“. „Mit welcher Leidenschaft und welcher Bereitschaft“ es sich in jeden Zweikampf reingehauen habe. „Wir sind in der ersten Halbzeit sehr konsequent aufgetreten.“ Der Erfolg sei ein wahnsinniger Push vor dem NFV-Pokalfinale am Donnerstag in Meppen gegen BW Lohne.


Alipour hatte seine Start-Elf im Vergleich zum 0:0 beim Punktspiel in Lohne am vergangenen Spieltag auf zwei Positionen verändert: Für den verletzten Marvin Benjamins und den gesperrten Sander van Loy standen Lukas Eixler und Luis Sprekelmeyer am Samstag von Beginn an auf dem Platz. Eixler übernahm den Part direkt hinter den Spitzen Marek Janssen und Christopher Schepp. Jonathan Wensing, der dort zuletzt aufgelaufen war, spielte stattdessen auf der linken Außenbahn, nicht zum ersten Mal in dieser Saison.


Zweimal wechselte auch Gäste-Trainer Christiano Adigo: Ihm fehlten im Spitzenspiel im Emsland ausgerechnet der Ex-Meppener Haris Hyseni und Julian Meier. Die beiden wichtigen Offensivkräfte waren gesperrt. Dafür rückten Kevin Ntika Bondombe und Vjekoslav Taritas ins Team.


Gleich zu Beginn hatten beide Mannschaften eine Möglichkeit: SVM-Stürmer Marek Janssen beförderte das Leder nach nicht einmal 120 Sekunden ins Netz des Lübecker Tores, aber Schiedsrichter Alexander Rosenhagen (Holzerode, Kreis Göttingen) hatte zuvor ein Foulspiel gesehen. Es blieb beim 0:0. Für den Gast verfehlte der zuletzt torgefährliche Jonathan Stöver den Ball vor dem Meppener Tor nur knapp (9.).


Die Blau-Weißen fanden immer besser ins Spiel, gewannen mit energischem Einsatz viele Zweikämpfe und eroberten etliche Bälle. Auch spielerisch sah es gut aus. Verteidiger Bruno Soares hatte jeweils nach Ecken zweimal die Chance zur Führung. Zunächst landete das Leder am Pfosten, dann parierte Phönix-Keeper Carl Jakob Leonhard.


Das 1:0 nach einer knappen halben Stunde war nicht unverdient: Abwehrspieler Sprekelmeyer wurde im Lübecker Strafraum von Obinna Johnson Iloka am Fuß getroffen. Strafstoß für den SVM. Mannschaftkapitän Willi Evseev verlud Leonhard und schob den Ball links unten ins Eck. Jubel in der Hänsch-Arena.

Neun Minuten erneut Strafstoß für den SVM: Leonhard wollte gegen Schepp retten, kam aber einen Tick zu spät. Evseev übernahm erneut Verantwortung, schoss in dieselbe Ecke wie beim ersten Elfer. Doch dieses Mal war Leonhard am Ball, verhinderte das 0:2.


Unmittelbar vor dem Seitenwechsel köpfte Stöver knapp am SVM-Gehäuse vorbei. Im zweiten Durchgang wurde die flotte Partie hektischer und härter. Beide Mannschaften schenkten sich bei wechselhaftem Wetter (Regen, Hagel, Sonnenschein) nichts. Lübeck erhöhte den Druck, brachte frische Offensivkräfte.


In der 76. Minute landete das Leder nach einer unübersichtlichen Situation im Netz des Meppener Tores. Aber es war nicht der Ausgleich, weil der Unparteiische zuvor ein Foul an Pünt erkannt hatte. Die Emsländer, die noch ein paar Kontermöglichkeiten hatten, atmeten tief durch. Aber noch waren gut 15 Minuten zu überstehen. Doch mit hohem Einsatz verteidigte der SVM den knappen Vorsprung.


SV Meppen - Phönix Lübeck 1:0 (1:0)


SV Meppen: Pünt - Karademir, Soares, Sprekelmeyer - Prasse (86. Wessels), Evseev, Möller, Wensing - Eixler (87. Holthaus) - Schepp (90.+4 Benke), Janssen.


Phönix Lübeck: Leonhard - Bock (88. Ihde), Iloka, Ntika Bondombe, Sadrifar - Berger, Knudsen (88. Sendzik) - Taritas (63. Obushnyi), Kraiev (63. Kobert), Stöver (76. Lippegaus) - Fritzsche.


Tor: 1:0 Willi Evseev (FE, 28.)


Schiedsrichter: Alexander Rosenhagen (Holzerode, Landkreis Göttingen / FC Seebern).


Zuschauer: 5664 in der Meppener Hänsch-Arena.

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