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Wieder siegen gegen Viktoria!


Am morgigen Samstag (17. September, 14 Uhr) trifft unsere Mannschaft in der heimischen Hänsch-Arena auf Viktoria Köln. Der SVM will im Heimspiel nach zuletzt drei Unentschieden in Folge wieder mehr als einen Punkt einfahren, um sich von den Abstiegsrängen weiter abzusetzen. Die Kölner sind genau wie wir seit vier Spielen ohne Sieg. Es dürfte also ein harter Kampf um die drei Punkte werden. Der NDR überträgt live im Free-TV.


Beim Auswärtsspiel in Paderborn am vergangenen Montag blieb vor allem eins in Erinnerung: Die starke Unterstützung unserer Fans! SVM-Cheftrainer Stefan Krämer sprach ein Lob für die mitgereisten Anhänger aus: „Ich muss erstmal ein Kompliment an unsere Fans aussprechen, die einen weiten Weg aus Meppen an einem Montag gefahren sind, um die Mannschaft zu unterstützen. Vielen Dank dafür!“ Das Spiel bot dafür aber auch einige Highlights auf beiden Seiten. In der ersten Halbzeit war unser Team die bessere Mannschaft und konnte zur Halbzeit mit einem Doppelpack von Morgan Faßbender mit 2:1 in die Kabinen gehen. Erst köpfte er nach 14 Minuten zum 1:0 ein, nachdem David Blacha den gegnerischen Keeper beim Auffangen des Balles irritiert hatte. Nach dem Ausgleich traf er erneut - per Lupfer nach einem Zuckerpass von Marvin Pourié zum zweiten Tor des Tages. „Bis zur Halbzeit konnte ich sehr zufrieden sein“, lobte der Trainer das Auftreten seiner Mannschaft. Anschließend war aber Verl die überlegenere Mannschaft. Die Westfalen hatten zahlreiche Offensivaktionen und konnten sich am Ende für die couragierte Leistung belohnen: In der 87. Minute schob der eingewechselte Darius Wosz zum verdienten 2:2 ein. In der Nachspielzeit hatten wir noch die Chance auf den Siegtreffer, doch den Kopfball von Marvin Pourié und den Nachschuss von Yannick Osee konnte Verls Thiede parieren. „Wir sind zweimal in Führung gegangen, aber Verl konnte zweimal ausgleichen. Ab der zweiten Halbzeit waren wir zu passiv in den Zweikämpfen und Verl ist immer wieder fußballerisch sauber durch unsere Abwehr gekommen. Unterm Strich ist das Ergebnis gerecht, auch wenn der Zeitpunkt des Unentschiedens natürlich ungünstig war“, fasste SVM-Coach Stefan Krämer das Spiel zusammen. Nach der erneuten Punkteteilung steht unsere Mannschaft mit zehn Punkten auf Rang zwölf.


Der Gast aus Köln hat aus acht Spielen zwölf Punkte geholt und steht auf dem neunten Tabellenplatz und damit drei Plätze vor dem SVM. Die Kölner gewannen drei Partien (1:0 gegen Wiesbaden, 4:1 in Essen und 2:1 gegen Dresden), spielten dreimal Unentschieden (1:1 gegen 1860 München, 0:0 in Zwickau und 2:2 gegen Halle) und haben zweimal verloren (3:1 in Mannheim und 1:0 in Freiburg). Die letzten drei Begegnungen endeten wie beim SVM allesamt Unentschieden. Die Formkurve beider Mannschaften ist also relativ identisch.


Aus den sechs Vorjahrespartien resultiert ebenfalls eine ausgeglichene Statistik. Köln und Meppen gewannen jeweils zweimal und spielten auch zweimal Unentschieden. Die letzten Partien endeten in der Hinrunde 2021/2022 mit 4:0 für uns und im Rückspiel gab es ein 1:1. Im Hinspiel war Luka Tankulic mit zwei Toren wieder mal Mann des Spiels. Morgan Faßbender erzielte mit dem 3:0 das erste Profitor seiner Fußballkarriere. Durch das Remis in der Rückrunde hatte sich der SVM am 35. Spieltag vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Die Kölner erreichten mit 45 Punkten in der letzten Saison ebenfalls den Klassenerhalt und spielen schon seit der Saison 2019/2020 in Liga 3. Trainer der Viktoria ist Olaf Janßen, der am kommenden Spieltag auf Elias Bördner (Torwart, Fingerbruch), Christoph Greger (Abwehr, Bänderverletzung), Jeremias Lorch (Mittelfeld, Kreuzbandriss) und Marcel Risse (Mittelfeld, Muskelverletzung) verzichten muss.


Beim SVM fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Luka Tankulic (Reha nach Meniskus-OP) und Willi Evseev (Reha nach Riss der Achillessehne). Samuel Abifade befindet sich nach einem Muskelfaserriss wieder im Aufbautraining, kann aber noch nicht eingesetzt werden. Steffen Puttkammer hat sich beim letzten Spiel einen Kapselriss in der Schulter zugezogen und muss wohl mindestens zwei Wochen pausieren. Beyhan Ametov (wieder Probleme mit dem Sprunggelenk) steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Alle anderen sind fit und einsatzbereit.


SVM-Cheftrainer Stefan Krämer: „Viktoria Köln hat sich stetig und gut weiterentwickelt. Mit Olaf Janßen haben sie einen sehr guten Trainer und verfügen über einen breiten und leistungsstarken Kader. Von der Spielanlage kann man Köln schon mit Elversberg vergleichen. Sie haben eine klare Idee vom Spiel. Beide Mannschaften sind seit vier Spielen ohne Sieg. Ich erwarte ein intensives Spiel auf Augenhöhe. Entscheidend wird sein, wer den besseren Tag erwischt.“

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