SVM-Frauen zeigen beherzte Leistung in Wolfsburg


Die Fußballerinnen des SV Meppen scheinen sich in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga zunehmend einzugewöhnen. Zwar setzte es nach den beiden Anfangspunkten am Sonntag die erste Saisonniederlage. Beim Deutschen Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg zeigten die Emsländerinnen jedoch eine sehr beherzte Leistung und fuhren nicht ohne Anerkennung nach Hause.


Das Meppener Trainerteam vertraute weitestgehend der Aufstellung aus dem Potsdam-Spiel. Lediglich Linda Preuß musste zu Gunsten von Toma Ihlenburg ihren Platz in der Startformation räumen. Meppen agierte demnach erwartungsgemäß etwas defensiver, auch angebracht ob der enormen spielerischen Qualität der Gastgeberinnen.  

Wolfsburg begann die Begegnung nach der Länderspielpause druckvoll und setzte die ersten Offensivakzente der Begegnung. Svenja Huth per Kopf (11.) und Lena Oberdorf (15. und 18.) platzierten die ersten Abschlüsse. Huth erzielte nach einem zielgenauen Flankenball in der 26. Minute dann auch die sicherlich verdiente Führung.


Dem SVM fiel es schwer, sich aus der Offensivklammerung der Gäste dauerhaft zu lösen, so dass eigene offensive Nadelstiche kaum gesetzt werden konnten. Das Team agierte jedoch in seiner taktischen Ausrichtung diszipliniert und verstand es den Gegner defensiv vor einige Aufgaben zu stellen. VfL-Trainer Stephan Lerch sprach später entsprechend auch von einem Geduldsspiel und ob des knappen Ergebnisses von einer spannenden Begegnung.  

Dies blieb auch in der zweiten Hälfte so. Wolfsburg war das dominantere Team, aber Meppen verteidigte geschickt, diszipliniert und mit einer großen Portion Leidenschaft. Das 2-0 nach einem Standard in der 69. Minute bedeutete dann die Entscheidung, die Konzentration hielt die Mannschaft dennoch hoch und heimste sich aufgrund einer anerkennungswürdigen Leistung viel Lob ein.

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