Neue Doppelfunktion für Jessica Bos


SVM-Teammanagerin Jessica Bos hat nach ihrer sportlichen Laufbahn beim SV Meppen und beim USV Neulengbach (Österreich) im vergangenen Sommer die Seiten gewechselt und ist in die sportlich-administrative Arbeit beim letztjährigen Frauen-Bundesligisten eingestiegen. Nun wird es doch noch einmal eine Rückkehr zwischen die Pfosten des SVM geben, Bos verstärkt den Zweitligisten zur neuen Spielzeit auf ihrer zuvor angestammten Position. An der langfristig ausgelegten Funktion wird das sportliche Comeback grundsätzlich jedoch nichts ändern.


Als Jessica Bos im vergangenen Sommer als neue Teammanagerin unter der sportlichen Obhut von Maria Reisinger vorgestellt wurde, galt die aktive Laufbahn der 31-jährigen Torfrau als beendet. Als spannende Herausforderung beschrieb die Sozialpädagogin M.A. selbst den Einstieg in ihr neues Amt, in welchem sie sukzessive als „rechte Hand“ der Sportlichen Leiterin aufgebaut werden soll.

An dieser Ausrichtung hat sich auch weiterhin nichts geändert, „ihr dahingehender Verantwortungsbereich wird vielleicht partiell etwas reduziert, langfristig planen wir mit Jessica aber weiterhin auf der im letzten Sommer vereinbarten Position“, so Maria Reisinger.


„Die Konstellation mag etwas ungewöhnlich sein, aber ich denke, dass sich die sportlichen und administrativen Aufgaben nicht beißen werden. Vielmehr freue ich mich, dass ich dem Team auch auf diese Weise nochmal helfen und zusätzlich Verantwortung übernehmen kann“, so Bos.


Dass sieht auch Reisinger so. „Wir haben schon gemerkt, dass Jessica als Bindeglied zwischen Mannschaft und Verantwortlichen eine wichtige Rolle einnimmt. Daran muss ihr künftig wieder aktiver Status als Spielerin nichts ändern.“


Beim SVM waren nach der Verletzung von Laura Sieger und den Abgängen von Kari Närdemann und Anna-Maria Tews die Torhüterinnen-Positionen zwischenzeitlich vakant geworden.


Mit der Verpflichtung von Vanessa Fischer hatte der Verein darauf bereits reagiert. Da auch bei Bos der Reiz einer Fortsetzung der aktiven Laufbahn weiterhin groß ist, konnte hier eine gewinnbringen Lösung realisiert werden.