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Haritonov lässt die Hänsch-Arena jubeln

Foto: Dr. Werner Scholz / Picturepower
Foto: Dr. Werner Scholz / Picturepower

Der SV Meppen gewinnt gegen Werder Bremen II vor 7291 Zuschauern mit 2:1 (0:0). Vor allem die Schlussphase der Partie hatte es in sich.

 

Doch der Reihe nach: Die Meppener hatten zu Beginn augenscheinlich mehr Ballbesitz, doch nach drei Minuten hätte die Elf von Trainer Lucas Beniermann beinahe einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Nachdem Dominik Kasper alleine auf das Meppener Tor zulief, wehrte Julius Pünt den Ball mit einer starken Parade ab.

 

In der 25. Minute folgte nach einem Zweikampf eine Schrecksekunde aufseiten des SVM. Luis Sprekelmeyer blieb auf dem Boden liegen und musste über einen längeren Zeitraum behandelt werden. Stefan Rankic lief sich bereits intensiv warm. Wenig später kehrte Spekelmeyer mit einem Kopfverband zurück und blieb über die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

 

Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff bediente Mika Stuhlmacher Niclas Wessels. Meppens Nummer 23 hatte bereits Werder-Schlussmann Stefan Smarkalev überwunden, doch der Ball wurde noch vor der Torlinie abgefangen. Fünf Minuten später verpasste Oliver Issa Schmitt das Ziel mit einem Schuss aus 16 m nur knapp.

 

Nach dem Wiederanpfiff hatten die Gastgeber die erste Möglichkeit. Ein Schuss von Ersin Zehir (48.) flog um wenige Zentimeter über das Bremer Gehäuse. Auf der Gegenseite rettete erneut Pünt für den SV Meppen gegen Paul Erevbenagie.

 

In der 83. Minute folgte der Rückstand: Bremen kombinierte über mehrere Stationen durch den Meppener Strafraum. Safa Yildirim knallte das runde Leder in die Maschen. Es herrschte Stille in der Hänsch-Arena.

 

Doch die Beniermann-Elf wollte auf gar keinen Fall als Verlierer den Platz verlassen. In der 86. Minute hatte Schmitt das 1:1 auf dem Fuß, doch Smarkalev war zur Stelle. Zwei Zeigerumdrehungen später machte es Sprekelmeyer besser. Der Defensivakteur traf per Hacke aus kürzester Distanz zum Ausgleich. Die Erleichterung bei den SVM-Fans war spürbar. Doch die Meppener wollten sich auch mit dem einen Punkt nicht zufriedengeben und rannten weiter an. In der Nachspielzeit flog der Ball nach einer Ecke zum eingewechselten Daniel Haritonov. Der Linksverteidiger fasste sich an der Strafraumgrenze ein Herz und jagte das Spielgerät mit dem linken Fuß ins linke untere Eck – 2:1. Was folgte war Ausnahmezustand auf dem Platz und auf den Rängen. Damit bleibt der SV Meppen auch im zwölften Spiel in Folge ohne Niederlage.

 

Aufstellung: Pünt – Mißner (63. Haritonov), Fedl, Sprekelmeyer, Domröse (90.+5 Rankic), Zenga, Zehir (89. Touglo), Schmitt, Wessels (82. Kolhoff), Stuhlmacher (63. Tasov) , Engelmann.

 

Tore: 0:1 Yildirim (83.), 1:1 Sprekelmeyer (88.), 2:1 Haritonov (90.+3).

 

Zuschauer: 7291.

 
 
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