George Yumusak wird im Sommer Trainer der U23
- SV Meppen
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Der SV Meppen hat einen Trainer für die U23 in der nächsten Saison gefunden: NLZ-Coach George Yumusak wird das Oberliga-Team übernehmen, das ein Bindeglied zwischen der ersten Mannschaft sowie den U19- und U17-Nachwuchs-Teams in der Bundesliga ist.

„Deswegen ist diese Trainerposition für uns sehr wichtig“, betont der Sportliche Leiter des SVM, Olufemi Smith. Auch der Sportliche Leiter des NLZ Emsland, Tim Körner, ist überzeugt, dass Yumusak bestens geeignet ist, um die Spieler, die schon einen langen Weg im NLZ gegangen sind, „im letzten Schritt auf die erste Mannschaft vorzubereiten.“ Der 40-Jährige habe bereits gute Arbeit geleistet und bewiesen, „dass er die Jungs gut entwickeln kann“.
Yumusak nennt seine Aufgabe bei der U23 „super reizvoll, ein weiterer Schritt“, und dankt den Verantwortlichen für das Vertrauen. Der Lingener, der selbst für den Nachwuchs des SV Meppen aufgelaufen ist, trainiert beim NLZ aktuell die U16, zuvor war er für die U15 verantwortlich. Zudem bringt er Erfahrung aus dem Seniorenbereich mit: als Coach beim Bezirksligisten SV Langen und beim Oberligisten BW Papenburg.
Als Nachfolger von Carsten Stammermann kehrt Yumusak in die Oberliga zurück – allerdings unter veränderten Voraussetzungen. „Ich weiß, welche Qualität die Talente mitbringen. Die Jungs haben alle noch den Traum, den nächsten Step zu gehen. Teil davon sein zu dürfen, ist etwas Besonderes“, sagt er. Einige Spieler aus dem aktuellen Kader kennt er bereits aus gemeinsamer Arbeit im Nachwuchsbereich.
Für Smith passt Yumusak auch inhaltlich exakt ins Konzept des Vereins: „Wir wissen, dass seine fußballerische Idee zu dem passt, was wir uns vorstellen.“ Die Ausbildung ende nicht mit der U19, vielmehr solle über die U23 der Übergang in den Seniorenbereich gezielt gesteuert werden. „Den wollen wir ganz bewusst lenken und begleiten, um uns noch besser aufzustellen.“
Nach Einschätzung des Sportlichen Leiters benötigen viele U19-Spieler noch Zeit, um sich an den Seniorenfußball zu gewöhnen. Weil die erste Mannschaft in der Regionalliga ein hohes Leistungsniveau aufweise, sei der Sprung aus der Jugend noch größer und gelinge nur in Ausnahmefällen direkt. Umso wichtiger sei die Oberliga als Entwicklungsstufe. „Diese Spielminuten sind für hoch veranlagte Talente sehr wertvoll. Die wollen wir so effektiv und so gut wie möglich anbieten.“
Zudem ist es für Smith wichtig, dass die Philosophie des Fußballs, die Spielweise und die Prioritäten der Trainer aufeinander abgestimmt sind. „Damit das zu dem passt, wie wir in den U-Mannschaften generell und dann letztendlich auch in der ersten Mannschaft im Verein spielen wollen.“










