Gegen Ingolstadt soll der Knoten der SVM-Frauen wieder platzen

Im Oktober in der Liga ungeschlagen, aber ohne Sieg: Die Fußballerinnen des SV Meppen wollen sich nach zuletzt vier Unentschieden in Folge in der 2. Frauen-Bundesliga wieder mit drei Punkten belohnen. Am Sonntag empfängt die Mannschaft von Trainerin Katharina Börger den FC Ingolstadt 04 in der Hänsch-Arena. Anstoß der Begegnung ist um 11 Uhr.
Die Meppenerinnen haben zuletzt bewiesen, dass sie auch nach Rückständen zurückkommen können. Nun gilt es, die eigenen Fehler zu reduzieren und die entscheidenden Situationen konsequenter zu nutzen. „Es bleibt weiterhin unser Ziel, endlich wieder einen Sieg einzufahren. Wir sind im Oktober ohne Niederlage, aber auch ohne Sieg im Ligabetrieb geblieben. Das zeigt, dass nicht alles schlecht, aber auch noch nicht alles rund läuft“, sagt Börger. „Wir wollen den Bock umstoßen und das Spiel auf unsere Seite ziehen.“
Besonders die Partie in Potsdam hat gezeigt, wie sehr sich die Meppenerinnen das Leben durch Unaufmerksamkeiten selbst erschweren können. Zweimal geriet der SVM in Rückstand, zweimal gelang der Ausgleich. Aus Sicht der Trainerin wäre allerdings mehr als ein Punkt möglich gewesen.
„Wir haben das Spiel gegen Potsdam analysiert. Mit zwei vermeidbaren Gegentoren haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, erklärt Börger. Für das Heimspiel ist der Auftrag deshalb klar: „Gegen Ingolstadt wollen wir die fehlenden paar Prozent noch draufpacken, die uns in den vergangenen Spielen gefehlt haben.“ Ein Sieg gegen den FCI wird jedoch kein Selbstläufer. Das Team aus Bayern hat 15 Zähler auf dem Konto und damit nur einen Punkt weniger als die Gastgeberinnen.
Zuversicht zieht die Trainerin aus der Vorbereitung auf die Begegnung. „Ich bin guter Dinge. Wir haben eine gute und intensive Trainingswoche hinter uns“, betont Börger. Diese Arbeit wollen die Meppenerinnen am Sonntag auf den Platz bringen und mit der Unterstützung der eigenen Fans wieder einen Heimsieg feiern.






