Finale im Landespokal erreicht


Durch ein überzeugendes 4:0 (1:0) beim VfB Oldenburg erreicht der SV Meppen das Finale im NFV-Pokal. Damit tritt unser Team am kommenden Samstag in Hannover gegen den SV Drochtersen/Assel an. Wenn der SVM das Finale gewinnt, zieht das Team von SVM-Cheftrainer Rico Schmitt in die Hauptrunde des DFB-Pokals ein.


Cheftrainer Rico Schmitt änderte die Startelf gegenüber dem letzten Drittligaspiel gegen Duisburg auf einer Position: Für Valdet Rama (angeschlagen nicht im Kader) begann Dejan Bozic in der Offensive.


Der SVM bestimmte von Beginn an die Partie. Bereits in der 6. Spielminute die Führung zum 1:0. René Guder war im Alleingang auf den Oldenburger Keeper unterwegs und schoss den Ball unhaltbar in die linke untere Ecke. In den ersten 30 Minuten agierte unser Team konzentriert und hatte deutlich mehr Ballbesitz als der Gastgeber. Die Oldenburger kamen nur über zwei Konter vor das Tor von SVM-Keeper Erik Domaschke. Die Aktionen blieben aber ungefährlich. Der SVM drängte auf den zweiten Treffer. Nach schönem Konter über René Guder und Chris Hemlein kam der Ball zu Markus Ballmert, der das Leder im Fünfmeterraum aber nicht richtig unter Kontrolle bekam – eine gute Torgelegenheit (39.) Mit der verdienten 1:0-Führung ging es im Oldenburger Marschwegstadion in die Halbzeitpause. Chancen für weitere SVM-Tore waren durchaus da.


Ohne personelle Wechsel ging es in die zweite Hälfte. Die Oldenburger spielten zu Beginn etwas mutiger nach vorn. In der 50. Minute zog Adetula ab, sein Ball ging jedoch am Pfosten vorbei. Der SVM ließ aber nicht nach und belohnte sich: Nach einem sehenswerten Spielzug und Hereingabe von der rechten Seite konnte Dejan Bozic den Ball zum 2:0 ins kurze Eck verwandeln (59.).

Zwei Minuten später dann aber eine glasklare Chance für den VfB Oldenburg: Aus sieben Metern traf Brand nach Hereingabe von Matern den Ball nicht. Das war gefährlich. Doppelwechsel dann beim SV Meppen: Ted Tattermusch und Julius Düker kamen für Luka Tankulic und Chris Hemlein (65.).

Zweiter Treffer dann für René Guder: Frei im Strafraum stehend schoss er die Kugel nach feiner Vorarbeit von Ted Tattermusch unhaltbar ins untere Eck und erhöhte damit zum 3:0 für den SVM (69.). Cheftrainer Rico Schmitt wechselte: Marcus Piossek und Leo Bredol kamen für den zweifachen Torschütze René Guder und Florian Egerer. Der VfB Oldenburg kam noch einige Male gefährlich vor unser Tor, konnte die Chancen aber nicht verwerten. Zum 4:0-Endstand traf dann noch der eingewechselte Leo Bredol. Das Halbfinale war längst entschieden.


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt nach der Partie: „Wir haben das Spiel sehr gut angenommen. Kompliment an mein Team, das sich konzentriert und professionell gezeigt hat. Die große Enttäuschung des Abstiegs konnten wir heute ausblenden. Wir haben die nötige Leistung gegen eine starke Regionalligamannschaft abgerufen. Das alles ist kein Grund euphorisch zu sein. Wir haben das Finale erreicht, das ist wichtig.“