4:1-Sieg als sensationelles Ausrufezeichen!


Der SV Meppen schlägt im letzten Spiel des Jahres den Halleschen FC vor 5000 Zuschauern mit 4:1 (1:0). Die Hänsch-Arena feierte die Mannschaft und Trainer Rico Schmitt mit stehenden Ovationen. Der SVM unterstreicht seine Qualität und geht in der Spitzengruppe in die kurze Winterpause. Eine Sensation!


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt musste die Startelf wegen vieler Ausfälle umbauen. Lars Bünning und Max Dombowka konnten wegen muskulärer Probleme ebenfalls nicht spielen. Janik Jesgarzewski und René Guder begannen für Markus Ballmert (gelbgesperrt) und Lars Bünning.


Ausgeglichenes Spiel in der ersten Viertelstunde: Halle machte die Räume eng, der SVM versuchte es mit schnellen Vorstößen. Jeron Al-Hazaimeh startete über rechts durch und passte mit Übersicht auf die Außenbahn, wo Lukas Krüger und René Guder sich aber nicht einig waren, wer den Ball aufnehmen sollte (13.).


Echte Torchancen gab es zunächst auf beiden Seiten kaum. Es war aber ein intensives, kampfbetontes und attraktives Duell in der Hänsch-Arena Meppen vor 5.000 zugelassenen Zuschauer, die beste Stimmung machten. Starke Szene des SVM durch Willi Evseev in der 25. Minute: Mit Tempo im Mittelfeld passte er auf Luka Tankulic, dessen Schuss aus der Distanz aber rechts am Kasten der Gäste vorbeiging. Nach einer guten halben Stunde hatte unser Team etwas mehr Spielanteile als der Hallesche FC. Kurz vor dem Halbzeitpfiff die Führung für den SVM: Nach Distanzschuss von Morgan Faßbender konnte der HFC-Keeper Mesenhöler den Ball nur abprallen lassen – das Leder kam zu Lukas Krüger, der geschickt auf Luka Tankulic gab, der zum 1:0 einschob (45.). Der SVM zeigte eine kämpferische, aber auch sehr konzentrierte erste Hälfte.


Hektische Anfangsphase der zweiten Hälfte: Das Spiel wurde noch intensiver. Nach Ballverlust bekam Halle Platz und der Ball ging zu Boyd, dem die Kugel zunächst versprang. SVM-Keeper Erik Domaschke versuchte weiter zu klären und holte den Angreifer dabei von den Beinen. Der Schiedsrichter zögerte nicht und entschied auf Foulelfmeter, den Boyd selbst zum 1:1-Ausgleich verwandelte, obwohl Erik Domaschke fast noch ans Leder kam (54.).


Die Partie bekam nun mehr Tempo. Es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch beider Teams. Es wurden keine Geschenke verteilt. Dann kam der SVM so richtig in Fahrt: René Guders Flanke wurde abgefälscht, Luka Tanulic verlängerte auf Morgan Faßbender, der am zweiten Pfosten per Kopf zur 2:1-Führung traf (66.). Nur eine Minute und zwanzig Sekunden später: Willi Evseev erkämpfte sich den Ball und passte auf Kapitän Luka Tankulic, der wiederum rechts auf den durchstartenden René Guder passte. Mit einem strammen Schuss traf René Guder durch die Beine des HFC-Torwarts zum 3:1 (67.) Es gab kein Halten mehr bei den Zuschauern in der Hänsch-Arena!

Der Hallesche FC gab sich nicht auf und versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen. SVM-Cheftrainer Rico Schmitt wechselte: Jonas Fedl und Beyhan Ametov kamen für René Guder und Lukas Krüger (83.). Der SVM legte sogar noch nach. Der eingewechselte Beyhan Ametov passte mit Übersicht auf Willi Evseev, dessen Schuss nur den Pfosten traf. Den Abpraller schob Luka Tankulic zum 4:1-Endstand über die Linie. Wahnsinn! Stark! Begeisterung!


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt: „Es sah ja lange nicht so aus, dass es 4:1 endet. Trotz der vielen Ausfälle ein riesiges Spiel der Mannschaft. Das spricht für die Mentalität. Chris Hemlein auf seiner ungewohnten Position und Janik Jesgarzewski haben als Außenverteidiger einen grandiosen Job gemacht. Die gesamte Mannschaft hat alles reingeworfen – spielerisch, kämpferisch, läuferisch. Ich freue mich für die Mannschaft, für die Fans, alle Mitarbeiter, für den SVM! 36 Punkte am 20. Spieltag sind einfach sensationell!“


Tore:

1:0 Tankulic (45.)

1:1 Boyd (54., Foulelfmeter)

2:1 Faßbender (66.)

3:1 Guder (67.)

4:1 Tankulic (84.)

 

SV Meppen: Domaschke - Hemlein (90. Hinnenkamp), Puttkammer, Al-Hazaimeh, Jesgarzewski - Blacha, Evseev - Guder (82. Ametov), Tankulic (90. Osée), Faßbender (90. Dombrowa) - L. Krüger (83. Fedl)


Hallescher FC: Mesenhöler - Kreuzer, Nietfeld, Vollert, Sternberg - Samson (78. Eilers), Löhmannsröben (61. Titsch-Rivero) - Löder (68. Schtscherbakowski), Eberwein, Derstroff (61. Guttau) - Boyd


Zuschauer: 5000