Unglückliche Derbyniederlage



Der SV Meppen verliert beim VfL Osnabrück mit 0:1 (0:1) obwohl das Team von Cheftrainer Rico Schmitt über weite Strecken die bessere Mannschaft war. Allein die Tore für den SVM wollten nicht fallen.


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt wechselte gegenüber dem Freiburg-Spiel: Für den gelbgesperrten Lars Bünning spielte Jeron Al-Hazaimeh und vorne begann Serhat Koruk für Morgan Faßbender. Keeper Erik Domaschke, der sich gegen Freiburg einen Außenbandriss zuzog und dessen Einsatz fraglich war, stand zwischen den Pfosten. 8.000 Zuschauer sorgten im Stadion an der Bremer Brücke für Gänsehautstimmung. 750 SVM-Fans feuerten unser Team leidenschaftlich an.


Erste klasse Aktion für den SVM in Minute acht: Kapitän Luca Tankulic setzte sich über links durch, sein Flachschuss konnte VfL-Keeper Kühn festhalten. Dann die Hausherren: Heiders Schuss aus 15 Metern hatte SVM-Torwart Erik Domaschke sicher (9.). Es ging hin und her. Nächste starke Szene: René Guder kam nach Konter über Tankulic im Fünfer an den Ball, auch diesen Schuss parierte der VfL-Keeper. Nach Ballverlust wieder der VfL: Über Heider, dessen guter Schuss am rechten Pfosten vorbeigeht (22.).


SVM-Konter dann über René Guder, der den Ball auf Ole Käuper ablegte, sein Abschluss dann aber etwas zu ungenau (28.). Direkter Gegenangriff des VfL Osnabrück: Heider passte zentral zu Klaas, der aber von der SVM-Abwehr gestört wurde (29.). Wieder eine gute Gelegenheit für unser Team: Serhat Koruk schickte Jeron Al-Hazaimeh, der nur noch den VfL-Keeper vor sich hatte – wieder konnte er klären. Kurz vor dem Pausenpfiff die Führung für Osnabrück. Der schnelle Opoku legte ab auf Bertram, der einen Haken schlug und zum 0:1 traf (44.). Es waren intensive erste 45 Minuten mit vielen Offensivszenen beider Teams.

Druckvoller Beginn der zweiten Hälfte durch den SVM: Nach Hereingabe von Markus Ballmert von rechts konnte der VfL-Keeper die Direktabnahme von Serhat Koruk noch zur Ecke lenken (47.). Starke Phase unserer Mannschaft, die Osnabrück in die eigene Hälfte drängte. Diesmal schickte Serhat Koruk den Ball auf René Guder, dessen guter Schuss geblockt wurde (56.). Der SVM jetzt das deutlich bessere Team. Der VfL konnte einige Male gerade noch zur Ecke klären. Gute Freistoßsituation von der Strafraumkante: Den klasse getretenen Ball von Luka Tankulic konnte der Osnabrücker Torwart mit einer Glanzparade über die Latte lenken (60.).


Der VfL kam kaum noch aus der eigenen Hälfte. Wenn doch, wurde es aber brandgefährlich: Über links startete Opoku durch, sein Schuss an Erik Domaschke vorbei, verfehlte das Tor nur um Zentimeter (65.). Wechsel beim SVM: Für Puttkammer, Hemlein und Käuper kamen Fedl, Faßbender und Krüger ins Spiel (76.). Der SVM spielte stark, es gelang aber kein Tor.


SVM-Cheftrainer Rico Schmitt nach dem Spiel: „Wir sind enttäuscht. Trotzdem können wir stolz sein auf diese Leistung. Stolz auch auf unsere Fans! Wir wollten Derby-Sieger werden. Ich denke aber, dass jeder gesehen hat, dass wir hier gewinnen wollten. Die erste Hälfte wäre fast perfekt gewesen. Wir kassieren das Tor und nutzen unsrer Großchancen nicht. Die zweite Hälfte hat gezeigt, dass unsere Mentalität stimmt. Wir hätten das Spiel drehen können. Es ist bitter, dass uns das heute nicht gelungen ist. Wir schauen nach vorn.“

 

Tore: 1:0 Bertram (44.)


VfL Osnabrück: P. Kühn - O.H. Traoré, Gugganig, M. Trapp, Kleinhansl - U. Taffertshofer - Klaas (55. L. Kunze), Opoku (66. Higl) - Bertram (66. Simakala), Heider (78. Beermann), Köhler


SV Meppen: Domaschke - Ballmert, Puttkammer (76. Fedl), Al-Hazaimeh, Dombrowka - Käuper (76. L. Krüger), Blacha - Guder, Tankulic, Hemlein (76. Faßbender) - Koruk (89. Ametov)


Zuschauer: 7989

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