Mehr denn je gilt: Danke ans Ehrenamt!


Mehr denn je gilt: Danke ans Ehrenamt!

Es sind keine leichten Zeiten für den Amateurfußball. Umso wichtiger, dass er auf engagierte Vereine mit leidenschaftlichen, kompetenten Menschen zählen kann. Rund 1,6 Millionen Ehrenamtliche sind im deutschen Fußball tätig. Sie sind es, die ihre Klubs durch die Pandemie führen, die zwei Lockdowns getrotzt, Hygienekonzepte umgesetzt und den Re-Start des Amateurfußballs im vergangenen Sommer erfolgreich gestemmt haben. Darum fällt das Danke ans Ehrenamt, das jedes Jahr offiziell ausgesprochen wird, diesmal noch etwas eindringlicher und nachdrücklicher aus. Seit 1997 setzt der Deutsche Fußball-Bund über seine Aktion Ehrenamt Maßnahmen und Aktionen zur Förderung ehrenamtlichen Engagements um. „Danke ans Ehrenamt“ wird in diesem Jahr offiziell zum 22. Mal gesagt – in Form von Aktionsspieltagen an den beiden kommenden Wochenenden. (3. bis 6. und 10. bis 13. Dezember). Zahlreiche Klubs aus der Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga beteiligen sich. Das unterstützende Material für die Aktion - von Video-Spots, LED-Bannern und Bannern bis zu Anzeigen, Texten und Social-Media-Grafiken - stellt der DFB zur Verfügung. Durchgeführt werden die Aktionsspieltage gemeinsam mit der DFL traditionell rund um den Internationalen Tag des Ehrenamts (5. Dezember). 14 Milliarden Euro Wertschöpfung durch Amateurfußball in Deutschland Das Motto dabei lautet: Ehrenamt ist unbezahlbar. Nur eine wohlmeinende Phrase? Auf keinen Fall! Bis zu 80.000 Fußballspiele finden an einem normalen Wochenende in Deutschland statt. Mehr als 1,5 Millionen aktive Spieler*innen sind am Ball. Die Verbände stellen die Organisation des Ligabetriebs sicher. Doch wer kümmert sich um die Organisation der einzelnen Spiele vor Ort? Wer bereitet die Sportanlage vor? Wer leitet die Spiele als Schiedsrichter*in? Wer sorgt dafür, dass die Teams ordentlich trainiert und betreut sind? All das machen die knapp 1,6 Millionen ehrenamtlich