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Deutliches 0:4 in München


Starke Löwen kennen keine Gnade. Der SVM verliert das Auswärtsspiel beim Favoriten TSV 1860 München am Ende klar mit 0:4 (0:1). Dabei hatte es lange nach einer Partie auf Augenhöhe ausgesehen. Offensiv konnte unser Team allerdings kaum Akzente setzen.


SVM-Cheftrainer Stefan Krämer veränderte seine Startformation im Vergleich zum Spiel gegen Zwickau zweimal: Ole Käuper und Mike Feigenspan begannen für Marcus Piossek und Morgan Faßbender. Es ging gleich zur Sache: Löwen-Spieler Kobylanski schlug einen Freistoß von links direkt aufs Tor; SVM-Keeper Jonas Kersken konnte den gefährlich, unübersichtlichen Ball parieren (2.). Wie angekündigt versteckte sich unser Team von Beginn an nicht, stand hinten kompakt und machte die Räume geschickt eng. Dann aber die Löwen: Nach einem stark gespieltem Diagonalball konnte Kobylanski enteilen und schob in das linke lange Eck zum 0:1 für die Münchner ein (29.). Es blieb ein ganz enges Spiel. Der SVM in den letzten Minuten der ersten Hälfte mit einer guten Druckphase.


Der SVM agierte weiter konzentriert und mit Drang zum Tor. Knifflige Situation dann in Minute 52: Münchens Verlaat hatte scheinbar den Ball an die Hand bekommen – der Schiedsrichter ließ aber weiterlaufen. Es blieb ein intensives Spiel. Dann holte sich Lakenmacher den Ball, konnte sich durchsetzen und knallte die Kugel aus knapp elf Metern zum 0:2 in die Maschen (63.). Ärgerlich, da unser Team zu diesem Zeitpunkt sehr gut in der Partie war. Nur drei Minuten später bissen die Löwen wieder zu: Nach Freistoß hielt wieder Lakenmacher am Pfosten den Fuß hin und erhöhte auf 0:3 (66.). SVM-Cheftrainer Stefan Krämer brachte Marius Kleinsorge und Marcus Piossek für Mike Feigenspan und Ole Käuper (68.) sowie etwas später Sacha Risch und Johannes Manske für Mirnes Pepic und Max Dombrowka (76.). 1860 legte noch nach: Der eingewechselte Lex stand an der Strafraumgrenze zu frei und erhöhte ins untere linke Eck zum 0:4 (81.). Das war es dann natürlich.


SVM-Cheftrainer Stefan Krämer nach dem Spiel: „Unsere beste Phase hatten wir als wir das 0:2 kassieren. Kurz vorher hätte es außerdem wohl klar Handelfmeter für uns geben müssen. Das wäre der Ausgleich gewesen. Wer weiß, was dann noch drin gewesen wäre. Dann bekommen wir die nächsten Tore zu schnell und vor allem zu leicht. Dann ist das Spiel weg. Wir können uns besser verkaufen. Aber das wir mit 1860 auf Strecke nicht mithalten können ist auch klar und kein großes Wunder. Wir analysieren jetzt, lernen und schauen nach vorn.“

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