„Von Anfang an Stärke zeigen.“

Am fünften Spieltag erwartet der SV Meppen am morgigen Sonntag (18.10.2020, 15 Uhr) in der heimischen Hänsch-Arena den FC Viktoria Köln. Mit einem Heimsieg sollen wichtige Punkte gesammelt werden. Gemäß der Corona-Schutzverordnung und in Absprache mit dem örtlichen Gesundheitsamt kann die Partie erneut nur vor 500 Zuschauern stattfinden.

Das letzte Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching ging trotz einer 1:0-Führung am Ende mit 1:2 (1:1) verloren. In der ersten Hälfte kam unsere Mannschaft nicht gut in die Partie. Nach der Pause änderte sich das Bild: Die Mannschaft von Cheftrainer Torsten Frings gewann mehr Zweikämpfe und erspielte sich gute Torgelegenheiten. „Wir hatten erstklassigeChancen hier Punkte zu holen. In Halbzeit zwei waren wir bissiger, haben uns aber nicht belohnt. Das ist eine bittere Niederlage“, so Torsten Frings am Ende der Partie. Nach vier Spielen steht der SVM auf Tabellenplatz 14 (3 Punkte).

Vergangene Woche gewann Viktoria Köln gegen den FC Ingolstadt mit 2:0. Damit belegt Köln aktuell mit sieben Punkten den fünften Tabellenplatz. Die Viktoria weist bisher insgesamt zwei Siege, ein Unentschieden sowie eine Niederlage vor. Durch namhafte Transfers im Sommer gehört die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev durchaus zum erweiterten Favoritenkreis in der Liga. Der Kader wurde mit elf Spielern verstärkt. Besonders die Offensive sorgte in den bisherigen Partien immer für Gefahr. Allerdings muss Pavel Dotchev wohl in nächster Zeit auf Offensivkraft Marcel Risse verzichten. Der Bundesliga-Profi (geliehen vom 1. FC Köln)erlitt einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich.

Beim SV Meppen wird Willie Evseev wegen einer Muskelverletzung am Hüftbeuger nicht spielen können. Alle anderen sind fit und einsatzbereit. SVM-Co-Trainer Mario Neumann: „Nach zwei Siegen in Folge reist Viktoria Köln natürlich mit Selbstvertrauen nach Meppen. Mit Timmy Thiele, Mike Wunderlich und Albert Bunjaku verfügen sie über herausragende Unterschied-Spieler in der Offensive. Köln spielt außerdem überragende Standards. Wir müssen unsere Stärken von Anfang an abrufen und enorm auf der Hut sein.“

Text: Thomas Kemper